Felis Reise zurück ins Leben
Ich bin Feli. Ich bin 48 Jahre alt. Ich wiege Startgewicht 145 Kilogramm.
Und ich schreibe das hier nicht, weil ich mich schäme. Sondern weil ich es leid bin, so zu tun als wäre alles okay.
Diese Seite ist kein Vorher-Nachher. Kein Erfolgsbericht. Kein Happy End mit Schleifen drum. Ich bin mittendrin. Im Chaos. Im Anfang. Im Versuch, mir mein Leben zurückzuholen.
Wenn du weiterliest, wirst du keinen perfekten Weg finden. Aber einen echten.
Wer ich bin
Ich lebe in Bayern. Ich bin direkt, laut, ehrlich und manchmal zu viel. Ich habe fünf Katzen, die mich täglich daran erinnern, dass Liebe nicht an Körpergröße gebunden ist.
Ich bin Vegetarierin und bewege mich Richtung vegan. Ich habe ADHS — diagnostiziert, nicht medikamentös behandelt. Das bedeutet: Mein Kopf will immer alles gleichzeitig und schafft dann manchmal gar nichts.
Ich bin kein Coach. Keine Influencerin. Kein Fitnessvorbild. Ich bin ein Mensch, der sich jahrelang im eigenen Körper verloren hat — und jetzt versucht, zurückzufinden.

Wo ich starte
Das hier ist mein Ausgangspunkt. Ohne Filter, ohne Schönrede.
Ich habe eine Insulinresistenz. Eine Fettleber. Metabolisches Syndrom. Hohe Cholesterinwerte. Viel zu viel Bauchfett — das gefährliche, das um die Organe sitzt.
Mein Gesicht ist oft aufgedunsen. Meine Beine sind schwer und geschwollen. Schon Stehen tut weh. Gehen kann ich nur wenig. Am wenigsten Schmerzen habe ich, wenn ich sitze oder liege.
Ich habe mich lange zurückgezogen. Aus dem Alltag, aus dem Leben, aus allem. Es gab Phasen, da bin ich monatelang nicht vor die Tür gegangen. Nicht weil ich nicht wollte. Sondern weil mein Körper nicht mehr konnte — und irgendwann mein Kopf auch nicht mehr.
Das ist die Wahrheit. Das ist mein Startpunkt. Und ich finde, die Wahrheit hat mehr Respekt verdient als eine hübsche Geschichte.
Warum ich das öffentlich mache
Weil ich es satt habe.
Satt, dass überall perfekte Transformationen gezeigt werden und sich dahinter echte Menschen mit ihren echten Kämpfen schämen. Satt, dass Gewicht und Gesundheit als Tabuthema behandelt werden — als wäre es eine Charakterschwäche, wenn der Körper nicht funktioniert wie er soll.
Ich will das anders machen.
Ich zeige echte Zahlen. Echte Bilder. Echte Tage — auch die beschissenen. Nicht weil ich mutig bin. Sondern weil ich glaube, dass irgendwo da draußen jemand sitzt, der sich genauso fühlt wie ich. Und der vielleicht zum ersten Mal denkt: Ich bin nicht allein damit.
Wenn dieser Mensch diese Seite findet — dann hat sich das hier gelohnt.
Was ich mir zurückholen will
Es geht nicht um eine Zahl auf der Waage. Ja, ich will unter 100 Kilo kommen. Aber das ist nicht der Punkt.
Der Punkt ist:
Ich will nicht mehr, dass schon allein Duschen sich anfühlt wie eine Mammutaufgabe. Ich will meine Katzen füttern können, ohne dass jedes Bücken zu viel ist. Ich will wieder draußen laufen können und jetzt im Frühling Blumen anpflanzen, ohne nach wenigen Minuten keine Luft mehr zu bekommen. Ich will im Sommer draußen sitzen und einfach atmen können. Ich will in ein Flugzeug steigen, ohne mich dafür zu schämen. Ich will morgens aufstehen und mich auf den Tag freuen — nicht nur durchhalten. Das werde ich jetzt ändern.
Ich will Würde zurück. Freiheit. Leichtigkeit — nicht nur körperlich, sondern auch im Kopf.
Und ja: Ich will nach Italien. Mit Tom, mit einem Pool, und mit dem Plan, so vielen Straßenkatzen wie möglich zu helfen. Das klingt vielleicht verrückt. Aber es ist mein Traum. Und Träume darf man haben, egal wie viel man wiegt.
Was mir gerade hilft
Ich will hier ehrlich sein: Ich habe in den letzten Jahren so viele Sachen angefangen und wieder aufgehört, dass ich selbst nicht mehr daran geglaubt habe, dass irgendwas klappt.
Was jetzt anders ist? Ich weiß es noch nicht. Vielleicht ist es diesmal anders, vielleicht auch nicht. Aber ich mache trotzdem weiter.
Was mir gerade hilft, Schritt für Schritt:
Verstehen statt kämpfen. Ich lerne zum ersten Mal wirklich, was in meinem Körper passiert. Was Insulinresistenz bedeutet. Warum mein Stoffwechsel nicht so funktioniert wie bei anderen. Dieses Verstehen nimmt mir die Schuld — und gibt mir einen Weg.
Schwimmen und Sauna. Das Wasser ist der einzige Ort, an dem mein Körper leicht ist. 3 bis 4 Mal die Woche. Es ist eine riesige Hürde für mich, wieder in ein Schwimmbad zu gehen — aber genau das werde ich jetzt sehr bald tun. Es ist nicht leicht für mich. Aber es ist mein Anfang. Zurück zum Wohlbefinden.

Struktur trotz ADHS. Ich baue mir Routinen auf — klein, machbar, ohne Perfektionsdruck. Ein Tag nach dem anderen. Manchmal ein halber Tag. Manchmal eine Stunde.
Ehrlich hinschauen. Nicht wegrennen vor den Zahlen, den Bildern, der Realität. Das ist das Härteste. Aber auch das Wichtigste.
Kleine Veränderungen im Alltag. Nicht alles auf einmal. Kein Crash. Kein Alles-oder-nichts. Sondern: Was kann ich HEUTE anders machen als gestern?
Felis Reise in Etappen
Ich werde hier regelmäßig updaten. Nicht als Erfolgstagebuch. Nicht als Motivation-Show. Sondern als ehrliche Dokumentation — mit guten Tagen und schlechten Tagen.
April 2026 — Der Anfang
Das bin ich jetzt. Startgewicht 145 Kilo. Fettleber. Insulinresistenz. Schmerzen beim Stehen. Angst vorm Rausgehen.
Aber auch: Endlich angefangen. Website steht. Erste Blogartikel geschrieben. Zum ersten Mal öffentlich über alles gesprochen. Zum ersten Mal das Gefühl, dass ich nicht nur für mich kämpfe, sondern dass andere davon etwas haben könnten.
Was gerade schwer ist: Alles. Mein Körper. Mein Kopf. Die Ungeduld. Das Gefühl, dass Startgewicht 145 Kilo ein Berg sind, den ich niemals besteigen kann.
Was sich verändert: Ich rede darüber. Ich verstecke mich nicht mehr. Ich schwimme regelmäßig. Ich lerne jeden Tag etwas Neues über meinen Körper.
Was ich mir für Mai wünsche: Dass ich dranbleibe. Mehr nicht. Einfach dranbleiben.
Nächstes Update: Mai 2026
Wenn du dich darin wiedererkennst
Dann will ich dir eins sagen: Du bist nicht allein.
Ich weiß, wie es sich anfühlt, wenn der eigene Körper sich wie ein Gefängnis anfühlt. Wenn man morgens aufwacht und schon müde ist. Wenn man sich schämt — für das Gewicht, für die Krankheiten, für das Gefühl, versagt zu haben.
Aber du hast nicht versagt. Dein Körper kämpft. Und du auch, sonst wärst du nicht hier.
Wenn du willst, kannst du auf dieser Website weiterlesen. Ich schreibe über Dinge, die ich selbst erst verstehen musste — über Insulinresistenz, über Darmgesundheit, über Intervallfasten, über all das, was mir hilft, meinen eigenen Weg zu finden.
Keine Versprechen. Kein Druck. Nur ehrliches Wissen und eine offene Tür.
Weiterlesen
- Was ist Insulinresistenz? — Einfach erklärt, ohne Mediziner-Deutsch
- Insulinresistenz überwinden: Echte Geschichten — Was andere Menschen berichten
- Darmsanierung: Anleitung und Hausmittel — Was dein Darm mit allem zu tun hat
- Mach den Selbsttest — 8 Fragen, 2 Minuten
Ich bin Feli. Ich bin mittendrin. Und ich mache weiter.
Irgendwann ist jetzt.
Feli und Tom Gräfe sind unabhängige Unicity Vertriebspartner. Diese Seite dokumentiert Felis persönliche Reise und enthält keine Heilversprechen oder medizinischen Empfehlungen. Bei gesundheitlichen Beschwerden wende dich bitte an deinen Arzt.
📌 Gesundheitshinweis
Dieser Artikel dient der allgemeinen Information und ersetzt keine medizinische Beratung, Diagnose oder Behandlung. Unimate und Balance sind Nahrungsergänzungsmittel, keine Arzneimittel. Bei gesundheitlichen Beschwerden oder der Einnahme von Medikamenten wende dich bitte an deine Ärztin oder deinen Arzt.